CSD Köln 2026
Christopher Street Day Cologne
Nachdem der letztjährige CSD sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, haben wir uns entschlossen, dieses Jahr noch einmal an dem bizarren Fest, dem CSD Köln 2026, teilzunehmen. Die Leichtigkeit, das Glück und die Freude in der LGBTQIA+-Community bezaubern dieses Jahr etwa 1,5 Millionen Menschen, die nach Köln gekommen sind, um zu feiern.
Wir haben uns schon am Vorabend mit Bekannten getroffen und sind bei der Gelegenheit zum Schloss Paffendorf gelangt. Hier fand ein Electronic-Music-Festival statt und die Rhythmen gingen uns gleich ins Blut. Nach einem schönen Grillabend fallen wir dann übermüdet ins Bett und schlafen dem Umzug am Sonntag entgegen.
Happy Pride!
Ich war erst einmal happy, dass wir einen Platz direkt an der Kante des Bürgersteigs ergattern konnten, und hoffe, dass euch meine Fotos vom CSD Köln 2026 gefallen. Um den anderen nicht die Sicht zu verbauen, kniete ich vor dem Bordstein. Damit war ich praktisch in der ersten Reihe und hatte einen Hotspot.
Erschwerte Bedingungen auf dem CSD Köln 2026
Nach fast zwei Stunden, abwechselnd auf dem rechten und linken Knie, waren diese schon stark in Mitleidenschaft gezogen. Plötzlich sagte eine Stimme hinter mir, dass sie es sich nicht mehr länger anschauen könne und ich mich doch bitte auf ihre Bierkiste setzen solle. Das war dann wie im Paradies: erste Reihe, freier Blick und Entlastung für die Knie.
Alles hat mal ein Ende
So auch der Umzug. Wir gehen schnell über den Heumarkt, um noch einen Platz in einem Brauhaus zu ergattern. Ein paar Kölsch und ein Halver Hahn müssen jetzt sein. Schön war auch, dass ich mit Getränken von meiner Frau und unserem Bekannten in der ersten Reihe versorgt wurde und diesen Hotspot dafür nicht verlassen musste. Es waren auch dieses Jahr wieder interessante Gruppen und Kostüme mit dabei. Was mir nicht so gefallen hat, war, dass Menschen, die nur von Toleranz reden und sie von der Gesellschaft erwarten, plötzlich intolerant wurden, als der Wagen der CDU vorbeifuhr. Buhrufe und Pfiffe waren dabei noch das Harmloseste.
Nach dem Brauhausbesuch liefen wir noch ein wenig an der Rheinpromenade entlang und über den Domvorplatz zurück zum Bahnhof.


























































