Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald

Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald

Das Wetter hat es in den letzten Wochen mit berufstätigen Hobbyfotografen nicht sehr gut gemeint. Denn saßen wir am Schreibtisch, gab es das ein oder andere Mal Dramatik am Himmel mit schwarzen Wolken, herrlichen Farben in der tiefstehenden Sonne. Leider kann man dann nicht alles stehen und liegen lassen und sich seinem Hobby widmen. Am Wochenende, wenn genügend Zeit vorhanden ist, kommt dann Regen und Sturm oder Dauernebel und Kälte. So misslang auch unser Vorhaben den Rehbergturm in der Morgendämmerung zu besuchen. Leider war der erwartete und vorhergesagte Talnebel doch etwas höher als der Turm und wir sahen Nichts. Wie in einer Waschküche oder in der Sauna nach dem Aufguss. Der Nebel gefror auf unseren Stativen und in unseren Bärten. Um diese Erfahrung reicher, planten wir auf der Fahrt nach Hause den Besuch auf dem Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald bei Annweiler.
Aber nicht so früh am Morgen, sondern zum Abend hin, wenn möglich mit Sonnenschein.

Der Hohenberg

gehört zum UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald und liegt östlich von der Stadt Annweiler. Auf einer Höhe von etwa 552 m über N.N. befindet sich ein Aussichtsturm, eine Schutzhütte und auf der westlichen Flanke zwei Startplätze (Rampen) für Drachenflieger. Genau zu dieser Stelle, dem Schuhmacherfelsen, sollte uns unser Aufstieg führen.
Hier wird man mit einen Blick über den Pfälzerwald, der Stadt Annweiler und den Burgen Trifels, Münz und Anebos belohnt.
Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Blick über Annweiler und Burg Trifels

Was für ein Samstag Abend

fragen sich vermutlich jetzt einige von Euch. Wieder lassen sie ihre Mädels zuhause und machen sich auf in den Pfälzer Wald. Wenn mein Fotobuddy was plant, dann weiß ich aus Erfahrung, dass meistens ein steiler Aufstieg querfeldein vor uns liegt. Sofort merke ich wieder die Folgen des Homeoffice der letzten Wochen. Mangelnde Bewegung und zu üppiges Essen lässt bald die Puste ausgehen und der Rücken schmerzt vom schweren Rucksack mit der Kameraausrüstung. Auf dem Gipfel angekommen stellen wir sogleich fest, dass wir nicht allein mit unserem Vorhaben sind. Ein junges Paar war auch aufgebrochen um die sich ankündigende Stimmung auf Fotos fest zu halten. Wir positionierten uns an den Startrampen der Drachenflieger und genossen die Stimmung. Unterhalb des Schumacherfelsen erweckte eine Gruppe stark gezeichneter Kiefern sogleich mein Interesse.

Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Gezeichnete Kiefern unterhalb des Schuhmacherfelsen

 

Abendstimmung am Trifelsblick auf dem Hohenberg

Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Burg Trifels in der Glut der Sonne
Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Das Ende der goldenen Stunde am Hohenberg
Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Es kommt leichter Nebel auf zwischen den Hügeln
Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Die ganze Pracht des Pfälzer Waldes

Das Titelfoto war das letzte Bild an diesem Abend, bevor wir mit Kopflampen bewaffnet den Abstieg zurück zum Wagen angetreten sind. Hungrig, müde und etwas ausgefroren haben uns unsere Mädels mit leckerem Essen erwartet.

Danke für Euer Interesse und für die Geduld beim Lesen. Bis zum nächsten Mal in unserer Heimat.

Der Hohenberg im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
Trifels thront über dem Pfälzer Wald

Ach so, natürlich könnt Ihr Euch gerne wieder auch die Fotos bei meinem Fotobuddy Alex anschauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.